Negative Konsequenzen ergeben sich, wie schon mehrfach angedeutet, aus der Nicht-Erfüllung der an die Marke gestellten funktionalen Anforderungen. Die Anforderungen sind von Produkt zu Produkt und von Konsument zu Konsument unterschiedlich. Die sich aus einer Fehlleistung ergebenden Konsequenzen können jedoch sinnvoll in fünf Kategorien zusammengefaßt werden. Von den in der Literatur genannten sechs Kategorien - zeitliche Konsequenzen soziale Konsequenzen physische Konsequenzen psychische Konsequenzen finanzielle Konsequenzen funktionelle Konsequenzen - kann wie im folgenden ausgeführt wird, die letzte vernachlässigt werden. Wenn im weiteren von Konsequenzen gesprochen wird, dann sind nur die ersten fünf Arten von Konsequenzen gemeint. Der Bereich, der hier “funktionelle Konsequenzen” genannt wird und in der englischsprachigen Literatur “performance” heißt, meint nichts anderes, als die Folgen, die sich aus der Unbrauchbarkeit der Marke für die vorgesehene Verwendung ergeben. Aufgrund der schon mehrfach angedeuteten Konzeption wird deutlich, warum wir diesen Faktor bei der weiteren Betrachtung außer acht lassen können und warum sämtliche Risikountersuchungen zu dem Ergebnis kamen, daß das “performance risk” am höchsten mit dem Gesamtrisiko korreliert. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, daß sich sämtliche Konsequenzen, die mit der Konsumtion einer Marke verbunden sein können, aus dem funktionellen Versagen derselben ergeben. So kann ein Nylonstrumpf, der eine Laufmasche hat, zu
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